Meinungen

Interne Kommunikation als Mitgestalter von Veränderungsprozessen

Fusionierung, Kauf oder Verkauf von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen, Entwicklung globaler Strukturen, sprunghafter Personalabbau oder auch -aufbau, Neuausrichtung der internen Arbeitsstrukturen, verstärkter Einsatz von Webtechnologie – kaum ein Unternehmen, das nicht von derartigen Veränderungen berührt ist. In diesen Umbruchsituationen gewinnt die Interne Unternehmenskommunikation an strategischer Bedeutung: Sie erhält den Auftrag, den Mitarbeiter in die neue Unternehmenswelt zu führen, ihn zum Mitmachen zu gewinnen, und ihn mental zu befähigen, seine veränderte Rolle anzunehmen. Die Interne Kommunikation ist ausdrücklich aufgefordert, zur erfolgreichen Realisierung der Veränderungsvorhaben und damit zum Erreichen der Unternehmensziele beizutragen.

Dieser Auftrag hat weit reichende Konsequenzen: Die Interne Kommunikation ist dabei, sich zu emanzipieren und zu professionalisieren und immer stärker zum Mitgestalter von Veränderungsprozessen zu werden. Sie ist nicht länger nur passiver Beobachter und Berichterstatter über Unternehmensentwicklungen; vielmehr hat sie einen vorausschauenden und aktiven Part zu leisten. Das setzt voraus, dass die Interne Kommunikation im Projektteam jedes großen Veränderungsprojektes personell vertreten ist.

1 Kommentare

  1. Nils Haupt sagt

    Das halte ich für einen entscheidenden Punkt. Unternehmenskommunikation ist bei Veränderungsprozessen jedweder Art nicht Verwalter, sonddern vor allem Gestalter – ja: Garant – des Wandels. Sie bei wichtigen Veränderungsprozessen von Anfang an einzubeziehen ist das A und O des Erfolgs.

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